Leipzig Major 2026 auf der CAGGTUS: 46.811 Zuschauer für Warhammer-40K-Tabletop
Kurz zusammengefasst
Die German Major Series hat am 18. und 19. April 2026 auf der CAGGTUS in Leipzig den Leipzig Major ausgerichtet — über 230 Teilnehmer in vier Systemen (Warhammer 40K, Age of Sigmar, Kill Team, Blood Bowl), davon 180 beim ausverkauften Warhammer-40K-Hauptturnier. Dazu ein simultan auf YouTube (Breaking Heads) und Twitch (TheHobbyHotel) ausgespielter Livestream. Die Reichweite am Sonntag: 46.811 einzelne Zuschauer, 1.918 Peak, 55.032 Live-Aufrufe — Werte, die es in dieser Form beim deutschsprachigen Tabletop-Livestream vorher nicht gab.
Die Idee: Warum Tabletop-Turniere auf Gaming-Festivals gehören
Die Kernfrage: Was passiert, wenn man ein ernsthaftes Tabletop-Turnier nicht in eine Turnhalle stellt, sondern mitten auf ein Gaming-Festival?
Tabletop wächst, in Casual und in Kompetitiv. Die Turnierlandschaft verdichtet sich, die Szene professionalisiert sich, und gleichzeitig öffnen sich Gaming-Festivals für Formate jenseits des E-Sports. Die CAGGTUS in Leipzig war 2026 genau die Bühne, auf der sich das trifft: Webedia-Space, FYNG-Show mit über 20 Game-Premieren, Plaions Dawn-of-War-IV-Reveal — und mittendrin das Leipzig Major der German Major Series mit über 230 Teilnehmern in vier Systemen.
Die Kernhypothese: Wenn Tabletop eine Festival-Bühne bekommt, hört es auf, ein Nischen-Hobby zu sein. Es wird ein Parallelformat — nicht als Konkurrenz zum Digitalen, sondern als eigener Kulturbereich.
Vorbereitung:
Vier Monate Planung für den Leipzig Major
Vier Monate Vorlauf. Pre-Event-Kampagnen mit Kilian von TheHobbyHotel, der als Creator-Partner schon Wochen vor dem Event die Community angeheizt hat. Content-Dreh direkt auf der CAGGTUS am Freitag vor dem Turnier, damit wir Material hatten, das Stream und Festival-Atmosphäre verbindet.
Und der wahrscheinlich wichtigste einzelne Reichweiten-Hebel: der Twitch-Startseiten-Slot an beiden Tagen, Samstag und Sonntag, organisiert im Vorfeld. Genau dieser Slot ist der Grund, warum der Sonntag auf 46.811 Einzelzuschauer und 1.918 Peak gesprungen ist.
Produktions-Setup:
Ein Broadcast auf YouTube und Twitch
Ein Broadcast, simultan ausgespielt auf YouTube und Twitch. Auf YouTube lief der Stream über Breaking Heads, die etablierte deutsche Community für kompetitives Warhammer 40K (Podcast, Coaching, Streaming seit 2020). Auf Twitch lief der gleiche Broadcast bei Kilian / TheHobbyHotel — inklusive des erwähnten Twitch-Startseiten-Slots. Zwei Plattformen, ein Team, doppelte Reichweite ohne doppelte Produktion.
Das Format selbst war fließend. Fred hat mit Malte zusammengesessen, wenn es um analytische Tiefe ging — und ist zwischendrinist Kilian mit mobiler Einheit durch die Turnierhalle gezogen, hat Spieler abgefangen, Interviews geführt, die Atmosphäre direkt auf den Stream gebracht. Für das kompetitive Stream-Format haben wir uns mit der Card Sports League (CSL) um Gerrit zusammengetan, die diese Ebene entscheidend aufgebaut hat.
In dieser Qualität — ein Stream auf zwei Plattformen, stationäre Kommentierung plus mobile Interview-Einheit, dazu kompetitives Format-Level — gab es bislang keinen deutschsprachigen (oder International) Tabletop-Livestream.
Turnier-Highlights: 180 Spieler beim ausverkauften 40K-Hauptturnier
Neben dem Stream-Aufbau ist es leicht, den eigentlichen Kern aus den Augen zu verlieren:
Das Turnier war ein voller Erfolg. Das Warhammer-40K-Hauptturnier war mit 180 Spielern ausverkauft — wir mussten die Teilnehmer-Kapazität im Vorfeld zweimal aufstocken, weil die Nachfrage bereits Wochen vor dem Event deutlich über den ursprünglich geplanten Slots lag. Am Turniertag selbst waren 170 Spieler vor Ort am Tisch. Dazu kamen die Teilnehmer der weiteren Systeme (Age of Sigmar, Kill Team, Blood Bowl), die die Gesamtteilnehmerzahl auf über 230 hoben.
Und das, was gerade bei kompetitiven Formaten oft die eigentliche Entscheidung trifft: Der Austausch zwischen den Spielern selbst war stark. Wer dort war, hat nicht nur gespielt, sondern mit anderen Spielern diskutiert, Matchups analysiert, die Szene näher zusammenrücken lassen. Eine Festival-Bühne sorgt auch dafür, dass diese Gespräche vor einem neuen Publikum stattfinden.
Reichweite: Die Stream-Zahlen im Detail
Samstag, 18. April 2026 (10 Stunden 57 Minuten live):
- 22.458 einzelne Zuschauer
- 882 im Peak
- 25.552 Live-Aufrufe
- 203 durchschnittliche Zuschauerzahl
Sonntag, 19. April 2026 (7 Stunden 36 Minuten live):
- 46.811 einzelne Zuschauer — mehr als verdoppelt
- 1.918 im Peak — mehr als verdoppelt
- 55.032 Live-Aufrufe
- 619 durchschnittliche Zuschauerzahl
Der Sonntag war der Beleg. Eine Durchschnitts-Zuschauerzahl von 619 für einen deutschsprachigen Tabletop-Stream ist ein Niveau, das vorher Mainstream-E-Sport vorbehalten war.
Die Tage vor Ort haben wir nicht für Brand-Akquise genutzt — das war ausdrücklich nicht der Plan. Stattdessen haben wir intensiv mit der German Major Series an den nächsten Schritten gearbeitet: welchen Event-Charakter wir mitnehmen, welche Formate 2027 ausgebaut werden sollen, wo die Bühne größer aufgezogen wird. Was zwischen den Sessions entstand, war gemeinsame Planung, nicht Pitching.
Ausblick: Was beim Leipzig Major 2027 wachsen wird
Für 2027 wollen wir die CAGGTUS als großes Tabletop-Event im DACH-Raum etablieren und deutlich mehr Tabletop-Marken für die Bühne gewinnen. Dieses Jahr waren leider keine anderen Tabletop-Marken vor Ort — aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die Infrastruktur steht jetzt, die Reichweitenzahlen sind dokumentiert, die Bühne ist gebaut. Für jede Marke aus dem Farben-, Pinsel-, Miniaturen- oder Hobby-Tool-Segment, die 2026 nicht dabei war: 2027 ist der Moment, über den man später redet.
Die Zusammenarbeit mit Gerrit und der Card Sports League hat sich als Glücksfall für den kompetitiven Bereich erwiesen, und wir werden sie in den nächsten Monaten weiter vertiefen. Solche Partnerschaften sind für uns der Kern: nicht projektbezogen, sondern formatprägend.
Und der größte strategische Fakt zum Schluss: Die German Major Series wächst als Produkt, und man sieht das auf einen Blick — am klaren, konsistenten Branding, am stetig wachsenden Reichweiten-Track, an der Marschroute, die wir gemeinsam vorgegeben haben. Dass das Früchte trägt, liegt am Vertrauen, das Fabian und Sven mir und dem Team entgegenbringen. Wir ziehen auf gleicher Ebene am selben Strang — und genau das ist der Grund, warum aus einem Turnier ein Format wird und aus einem Format eine Szene-Bühne.
Als junger Agenturleiter bin ich stolz auf diese Zusammenarbeit. Das Analoge ist nicht tot. Es hat gerade erst seine Festival-Bühne bekommen — und wir bauen schon an der nächsten.
Häufige Fragen zum Leipzig Major 2026
Was war der Leipzig Major 2026? Der Leipzig Major war das Warhammer-Turnier der German Major Series, ausgerichtet am 18. und 19. April 2026 auf dem Gaming-Festival CAGGTUS in Leipzig — mit über 230 Teilnehmern in vier Systemen (Warhammer 40K, Age of Sigmar, Kill Team und Blood Bowl). Das 40K-Hauptturnier war mit 180 Spielern ausverkauft.
Wie viele Zuschauer hatte der Livestream? Der Livestream erreichte am Samstag 22.458 einzelne Zuschauer (882 Peak) und am Sonntag 46.811 einzelne Zuschauer (1.918 Peak), mit insgesamt 80.584 Live-Aufrufen über beide Tage.
Auf welchen Plattformen lief der Stream? Ein einziger Broadcast wurde simultan auf YouTube (über den Channel von Breaking Heads) und Twitch (über Kilian / TheHobbyHotel) ausgespielt — mit einem Twitch-Startseiten-Slot an beiden Tagen als zentralem Reichweiten-Hebel.
Wer hat kommentiert und moderiert? Kilian (TheHobbyHotel) wechselte zwischen Kommentator-Pult (gemeinsam mit Malte) und mobiler Interview-Einheit in der Turnierhalle. Das kompetitive Stream-Format wurde mit der Card Sports League (CSL) um Gerrit gemeinsam aufgebaut.
Welche Rolle hatte MAD RION? MAD RION verantwortet die Marketing-, Kommunikations- und Creator-Strategie der German Major Series und hat Vorbereitung, Creator-Kampagnen, Twitch-Startseiten-Slot und die Produktions-Koordination mit Kilian/TheHobbyHotel und der CSL orchestriert.
Wird es den Leipzig Major 2027 wieder geben? Ja. Das Format wird 2027 ausgebaut — mit dem Ziel, die CAGGTUS als zentrales Tabletop-Event im DACH-Raum zu etablieren und weitere Tabletop-Marken auf die Bühne zu bringen.



